TuS Berge Mädels haben trotz sehr guter Leistung mit 1:3 gegen SuS Buer das Nachsehen im Pokalfinale
Mit Siegen gegen Lintdorf III (3:0) und Melle-Westerhausen (3:1) in den vorherigen Runden konnten sich die Damen erstmalig für das Bezirkspokal Final Four Endturnier qualifizieren, das am 29.03.25 in Bad Laer ausgetragen wurde. Im ersten Halbfinale setzte sich der Meister der Bezirksliga OS Süd SuS Buer in einem packenden Spiel, vor allem in den Sätzen 2 und 3 (26:24, 28:26), mit 3:0 gegen unsere Nachbarn vom SV Nortrup (Meister Bezirksliga OS Nord) durch.
Im anschließenden zweiten Halbfinale traf das Team um Coach Olli Ehl auf den Ligakonkurrenten SC Halen II, den man bereits in der Meisterschaftsrunde in zwei hart umkämpften Spielen mit 3:2 und 3:1 schlagen konnte. Im ersten Satz kamen die Berger Mädels richtig gut ins Spiel und zeigten von Anfang an, dass man ins Pokalfinale einziehen wollte. Mit einem deutlichen 25:13 holte man die 1:0 Führung. Zu Beginn von Satz 2 verlor die Mannschaft plötzlich komplett den Faden und lag bei 6:16 10 Punkte in Rückstand. Durch taktische Umstellungen und Riesenmoral kämpfte man sich jedoch zurück und schaffte bei 22:23 den Anschluß, verlor den Satz aber dann dennoch unglücklich mit 22:25. Verärgert über den Satzverlust zeigte das Team dann sein Können, holte souverän mit 25:16 Satz 3 und setze sich mit einem überragenden 25:10 in Satz 4 mit 3:1 durch und zog hochverdient ins Finale ein. Zu erwähnen ist hier die tolle Aufschlagserie von Svenja Henke mit 11 Aufschlägen in Serie in Satz 4.
Voller Vorfreude startete man bei einer absolut tollen Stimmung in der Halle in das Pokalfinale gegen SuS Buer. Die erfahrene Mannschaft aus dem Südkreis kam besser ins Spiel und setzte sich gegen Mitte das Satzes ab und holte dem ersten Durchgang mit 18:25. Doch durch die gute Variablität der TuS Mädels kam man in Satz 2 ins Spiel zurück und konnte den erarbeiteten Vorsprung am Ende mit 25:21 ins Ziel bringen. In Satz 3 drehte Buer richtig auf und setzte sich deutlich 25:13 durch. Doch die Berger Mädels gaben nicht auf. In einem Kraftakt und durch taktische Umstellungen fanden sie in Satz 4 wieder zurück ins Spiel und hatten bei einer 21:16 Führung schon den Tie-Break vor Augen. Doch der Gegner bekam die zweite Luft und machte trotz großem Kampf der Berger bei langen packenden Ballwechseln 8 Punkte in Folge zum 24:21. Einen Matchball konnte man noch abwehren, verlor aber dann den Satz mit 22:25 etwas unglücklich und damit das Spiel mit 1:3.
Trotz der Final-Niederlage war die Enttäuschung im Team gleich verflogen und die Mädels und ihr Coach blicken mit Stolz auf eine hervorragende Saison mit zwei nicht erwarteten zweiten Plätzen in Meisterschaft und Pokal zuück. Die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison absolut toll entwickelt und sich mit viel Teamspirit die Erfolge erarbeitet. Vor allem die Integration der jungen Wilden Annika Saft, Mira Jäger und Lea Neufeld, die hier mit ihren erst 15 und 16 Jahren in der Bezirksliga zu festen Größen wurden, hat hervorragend funktioniert, und auch unsere Stand-By-Kräfte Gesa und Emma Poppe und vor allem Wiebke Wolke trugen zum Erfolg bei.
Es ist eine wirklich hervorragende Mannschaftsleistung des gesamten Teams und der Satz „Der Star ist die Mannschaft“ passt hier absolut und der Weg der Mädels gemeinsam mit ihrem Coach ist noch nicht zu Ende. Durch den geplanten Aufbau einer zweiten Damen-Mannschaft als Unterbau, die hervorragende Jugendarbeit und auch durch den evntuell noch möglichen Aufstieg in die Landesliga als Nachrücker schauen die Berger Vollerballer optimistisch in die Zukunft. Es tut sich was im Nordkreis !!
Ein großer Dank des gesamten Teams geht an unseren tollen Verein, unseren Spartenleiter Achim Wolke, unsere Fans und alle sonstigen Unterstützer. Sie tragen alle zu unserer tollen Entwicklung bei und die Mädels und ihr Coach freuen sich jetzt schon auf die kommende Saison. Es spielten beim Final Four:
Zuspiel: Martina Seidel
Mitte: Annika Saft, Daniela Henke
Diagonal: Mira Jäger
Diagonal/Aussen: Meike Saft
Mitte/Aussen: Wiebke Wolke
Aussen: Stina Aubke, Svenja Henke, Lea Neufeld
Coach: Olli Ehl
Es fehlten: Gesa Poppe, Emma Poppe, Franziska Kribber und Kamila Proc

